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Aktuelles
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Am 9. und 10. April 2005 lud der BDK-Jugendausschuss
zum jährlichen Jugendleiterlehrgang nach Marktbreit ein.
36 Teilnehmer/Innen und vier Mitglieder des Jugendausschusses
des Bundes Deutscher Karneval folgten der Einladung nach Franken.
In diesem Jahr stand die Weiterbildung unter dem Slogan: „Der
zeitgemäße Jugendleiter“. |
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Was sind denn nun die Aufgaben, Pflichten und
Rechte eines zeitge-mäßen Jugendleiters?
Nach einem ausführlichen Kennenlernspiel, in welchem sich
alle anwesenden Teilnehmer kurz in heiterer Form vorstellten,
war Petra Müller (Mitglied im BDK-Jugendausschuss) als
erste Referentin gefordert. Leider drängte die Zeit sehr,
so dass der ausführliche Bericht über die Jugendarbeit
mit den Kindern und Jugendlichen und den Eltern sowie der Unterschied
in der Arbeit im Verein und im Verband, die Zusammenarbeit der
Vereine/Verbände mit den Jugendringen und nicht zuletzt
die Verwaltung, das Zeitmanagement sowie die Freude an der Arbeit
zwar genau interpretiert werden konnten, aber Erläuterungen
nicht detailliert besprochen wurden. Es wurden sicherlich einige
Fakten von ihr benannt, die so dem einen oder anderen Jugendleiter
noch nicht bekannt waren. Den Kursteilnehmern wurde die ausführliche
Powerpointpräsentation angeboten, so dass Informationsmaterial
mit nach Hause genommen werden konnte. |
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Nach einer kurzen Kaffeepause,
mit Getränken und Kuchen, erläuterte der BDK-Jugendausschussvorsitzende
Hanspeter Meyer die rechtlichen Details, die für jeden
Jugendleiter die Arbeit reglementieren. Hierfür muss dem
Vorsitzenden Lob ausgesprochen werden. Die recht trockene und
nüchterne Materie wurde anhand von Fallbeispielen nie langweilig.
Haftung, Aufsichtspflicht, Fürsorgepflicht, Versicherungsfragen
sind u.a. neben Kreativität das A und O eines jeden Jugendleiters.
Auch Hanspeter Meyer hat die Teilnehmer/innen mit Informationsmaterial
ausreichend bestückt. |
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Als das besondere Highlight dieses Lehrgangs
kristallisierte sich die Öffentlichkeitsarbeit heraus ,
die hervorragend von der Vorsitzenden des Presseausschusses
im BDK, Frau Dr. Silvia Merk erklärt wurde. Die Fachfrau
war rhetorisch und didaktisch perfekt auf ihren Vortrag vorbereitet.
In mehreren Gruppenarbeiten wurden verschiedene Presseberichte
erarbeitet und Insiderinformationen im Umgang mit Presse, Funk
und Fernsehen den Teilnehmern nahe gebracht. Selbst in Rollenspielen
wurde der Umgang mit den Vertretern der Medien trainiert. Für
manchen Teilnehmer sind hier Besonderheiten erarbeitet worden,
die ihm die Frage nach dem „Warum werden meine Artikel
eigentlich nie veröffentlicht?“, sofort beantwortet
hat. Mit Frau Dr. Merk war hier ein Ass auf ihrem Gebiet engagiert
worden. |
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Der für Sonntag Vormittag anstehende Vortrag
über die Jugendringarbeit im Verein/Verband, der wiederum
von Petra Müller erarbeitet war, musste leider auf den
nächsten Lehrgang oder persönliche Gespräche
in den jeweiligen Landesverbänden vertagt werden, denn
es wurde dem Bitten der Teilnehmer nachgekommen, lieber deren
Fragen, Wünsche und Anregungen zu bearbeiten. Hier stellte
sich heraus, dass besonders die anwesenden Verbandsjugendleiter
um Schulung in Form von Coaching-Ausbildungen baten, damit Informationen
vom BDK-Jugendausschuss aus an die jeweiligen Landesverbände
gestreut und weitergegeben werden können. |
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Besonders zu erwähnen ist noch der von
Roland Wagner organisierte bunte Abend in der „Wolfshöhle“
des Deutschen Fastnachtsmuseums in Kitzingen. Hans Driesel konnte
Jung und Alt, in seiner bekannten Art nicht nur fastnachtliches
Brauchtum aus früher Zeit nahebringen. Zusammen mit seiner
Frau hat er die Jugendleiter/Innen auch in den Genuss des Frankenweins
eingeführt. |
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Das Gesamtfazit dieses Lehrgangs
fällt positiv aus, da bis auf einige wenige Mängel,
die beim Tagungshaus lagen, die Teilnehmer begeistert waren
und der BDK stolz sein kann auf die bisher geleistete Arbeit.
Es stellte sich auch heraus, dass einige Jugendleiter/Innen
bereits so gut ausgebildet sind, dass für die Zukunft schwer
sein wird, für alle Teilnehmer einheitliche Lehrgänge
anzubieten. |
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